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Hanni, Monolog mit Musik (UA) im Brucknerhaus Linz

Die erstaunliche Lebensgeschichte der Bäuerin Hanni R. aus dem oberösterreichischen Mühlviertel (wo ich aufgewachsen bin) ist eine Art Chronik des 20. Jahrhunderts aus der Perspektive einer einfachen Frau, die sich Widrigkeiten zum Trotz stets selbst treu geblieben ist und Rückgrat bewiesen hat. Im März 2020 wird Hanni R. 100 Jahre alt: ihr zu Ehren hat Franzobel einen Text verfasst, der ihre Lebensgeschichte in kunstvoll geraffter Form monologisch erzählt. Maxi Blaha wird die Rolle der Hanni spielen (und singen), ich komponiere die abendfüllende Musik für eine kleine Musikkapelle (Klarinette, Trompete, Harfe und Kontrabass) und die neu renovierte große Orgel des Brucknerhauses Linz.

The remarkable biography of Hanni, a peasant woman from the Upper Austrian Mühlviertel region (where I grew up), is a kind of 20th century chronicle from the perspective of an ordinary woman who, in spite of all adversity, had stayed true to herself and who displayed quite some backbone. In March 2020 Hanni R. turns 100; Franzobel wrote a text in her honor that tells the story of her life in an elaborately condensed soliloquy. Maxi Blaha will play (and sing) the role of  Hanni R.; I compose the full-length music for a small musical band (clarinet, trumpet, harp, and double bass) and the newly renovated great organ of the Linz Brucknerhaus.

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3. Streichquartett "attacca" (UA) für den Musikverein Wien

Vor 250 Jahren wurde Beethoven geboren. Aus diesem Grund erteilt mir der Musikverein Wien einen Kompositionsauftrag für ein neues Streichquartett, das sich mit den beiden F-Dur-Quartetten Beethovens op. 18/1 und op. 59/1 auseinandersetzt. Wichtiger Ausgangspunkt für mein Stück ist einerseits Beethovens Meisterschaft, innerhalb kürzester Zeit massive Stimmungsumschwünge zu erzielen, andererseits seine Kunst, scheinbar weit Auseinanderliegendes in logischen Zusammenhang zu bringen. Ausgerechnet an Beethovens Sterbetag - dem 26. März - wird mein 3. Streichquartett “attacca” zur Uraufführung gebracht werden. Es spielt das junge Aris-Quartett, “ein Quartett, dem die Zukunft gehört” (Neue Musikzeitung).

Beethoven was born 250 years ago. For this occasion, the Vienna Musikverein commissioned a new string quartet from me, dealing with Beethoven’s two F major quartets, Op. 18/1 and Op. 59/1. An important point of departure for my piece is, on one hand, Beethoven’s mastery in attaining massive changes of mood in the briefest of times, and, on the other hand, his art of bringing seemingly disparate elements into logical context. Precisely on the day Beethoven died – 26 March –, my 3rd string quartet “attacca” will have its world premiere. The performers will be the young Aris Quartet, “a quartet that the future belongs to” (Neue Musikzeitung).