Nebel

für Violine, Cello und Klavier

2005

komponiert im Auftrag von zeit.tasten.kammermusik

Dauer 4 Min.

Musikverlag Doblinger

Uraufführung

30.04.2006
Kremsmünster, Schloss Kremsegg
Ensemble von zeit.tasten.kammermusik

weitere Aufführungen

29.06.2006
Varna/Bulgarien
International Summer Music Festival 2006

21.11.2006
Linz, Landesmuseum
Maria Boneva, Violine
Kamelia Kirilova, Violoncello
Ivo Bonev, Klavier

02.02.2010
Rom, Österreichisches Kulturforum
Ensemble Ricercata

04.02.2010
Prato/I
Centro per l’Arte contemporane
Ensemble Ricercata

19.05.2010
Wien, Österreichische Nationalbibliothek
Pierrot Lunaire Ensemble ®

27.05.2010
Beijing/China
Beijing Modern Music Festival
Pierrot Lunaire Ensemble ®

11.01.2011
Mexico City/Mexiko
Pierrot Lunaire Ensemble ®

15.01.2011
San Jose (Costa Rica)
Pierrot Lunaire Ensemble ®

19.01.2011
Havanna (Cuba)
Pierrot Lunaire Ensemble ®

23.01.2011
Rio de Janeiro (Brasilien)
Pierrot Lunaire Ensemble ®

27.01.2011
Montevideo /Uruguay
Pierrot Lunaire Ensemble ®

30.01.2011
Buenos Aires/Argentinien
Pierrot Lunaire Ensemble ®

07.05.2011
Ontario/Kanada
Pierrot Lunaire Ensemble ®

10.05.2011
Waterloo/Kanada
Pierrot Lunaire Ensemble ®

22.04.2013
Madaba/Jordanien
Ensemble der King’s Academy

07.06.2016
Mürz, Kunsthaus
MusikschülerInnen der Musikschulen Kindberg und Mürzzuschlag

Einführungstext

“Die Naturerscheinung des Nebels verhindert oder erschwert das Erkennen, offenbart dafür aber, was bei klarer Sicht gar nicht wahrgenommen würde: Etwa Umrisse oder Ähnlichkeiten der Helligkeit. So ist auch die Komposition “Nebel” von Gerald Resch gekennzeichnet durch Klänge, die ein klares Erkennen ihrer Töne verschleiern, dadurch aber Konturen freilegen, die gleichsam indirekte Melodien bilden; einfach in ihren Tonfolgen, aber geheimnisvoll in ihrem Entstehen. Eine Zäsur wird gebildet durch das Auftreten von Klängen aus übereinander-gelagerten und chromatisch verschobenen Quinten. Doch auch diese harmonisch konzisen Gestalten entschwinden wieder in die gleichsam nebligen Gefilde der intervallischen Undeutbarkeit. Ein einfacher Puls durchwirkt das ganze Stück und bildet so den Hintergrund für die Abenteuer des harmonisch-melodischen Geschehens. Kinderhänden, -Ohren und -Herzen ist das Stück ebenso zugänglich wie es für Profis fesselnd ist.”
(Till Alexander Körber)