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Collection Serti

für räumlich verteiltes Ensemble

Einführungstext

Collection Serti ist Teil eines abendfüllenden Dramatischen Konzerts für großes Ensemble und Konzerthauspersonal, das das Klangforum Wien in Zusammenarbeit mit dem französischen Künstler Patrick Corillon und Netzzeit Produktion im Auftrag von Wien Modern und der Wiener Konzerthausgesellschaft entwickelt hat.

Der Abend, der etwa fünf Stunden dauert, thematisiert in mehreren Konzerten und Installationen die Leidenschaft des (fiktiven) ungarischen Schriftstellers Oskar Serti, Konzerte mit zeitgenössischer Musik zu besuchen.

Unter anderem hätte Oskar Serti Musikinstrumente, die bei der Uraufführung wichtiger Werke der zeitgenössischen Musik mitgewirkt haben, gesammelt und in 14 glaslosen Vitrinen ausgestellt. Die Musikinstrumente dürfen die Vitrinen nicht verlassen, aber von Zeit zu Zeit dürfen junge Musiker in diese Vitrinen steigen, um die Musikinstrumente zu spielen. Diese Vitrinen werden jeweils in den Foyers der Konzerthäuser, in denen das Dramatische Konzert aufgeführt wird, aufgestellt sein.

Mein 14-minütiges Stück Collection Serti geht von dieser Konstellation aus: 14 Musiker steigen nach und nach in die 14 Vitrinen und beginnen ohne Koordination durch einen Dirigenten zu spielen, wobei sich ihre jeweiligen Musiken immer stärker überlappen. Nach und nach verdichtet sich die Musik zu einem kompakten Ensemblestück aus 14 gleichzeitig erklingenden Partien. Dabei organisiert sich das Ensemble gewissermaßen von selbst, die Musiker reagieren auf bestimmte akustische Signale und interagieren – idealerweise auch ohne gegenseitigen Sichtkontakt – rein musikalisch.

Kritik

Michaela Preiner 2011 für European Cultural News

Alle Aufführungen von Collection Serti

  • 28.12.2011 Köln, Klangforum Wien
  • 27.11.2011 Luxemburg, Klangforum Wien
  • 06.11.2011 Wien, Klangforum Wien
  • 05.11.2011 Wien, Klangforum Wien
  • 07.10.2011 Graz, Klangforum Wien, Clement Power (Dir)