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Wien Flakturm Esterházy-Park

für Mezzosopran und Streichquartett nach einem Text von Ferdinand Schmatz

Einführungstext

Im Zweiten Weltkrieg wurden in Wien – zur Verteidigung gegen die Luftwaffe der Alliierten – etliche Flaktürme gebaut: unzerstörbare Türme aus gigantischen Betonmauern, 3.50 Meter dick.
Nach dem Weltkrieg hat man vergeblich versucht, diese Flaktürme zu sprengen: So prägen sie immer noch das Stadtbild von Wien. 
Teilweise sind sie leer und dienen als Nistplatz für 1000e Vögel (zwei davon in unmittelbarer Nähe meiner Wohnung, am Augarten: einem wunderschönen Barockgarten, in dessen Mitte diese beiden untilgbaren Mahnmale finsterer Zeiten stehen), einige Flaktürme wurden umgebaut: unter anderem der Flakturm im Esterházypark, der heute als Museum das „Haus des Meeres“ beheimatet.
Der US-amerikanische Konzeptkünstler Laurence Weiner hat 1991 am Obergeschoß des Hauses des Meeres einen markanten Anti-Kriegs-Spruch angebracht: „smashed to pieces – (in the still of the night)“. Diesen Spruch hat der österreichische Dichter Ferdinand Schmatz auf der gegenüberliegenden Seite des Flakturms kongenial ins Deutsche übersetzt: „Zerschmettert in Stücke (im Frieden der Nacht)“. Ich habe Ferdinand Schmatz gebeten, an dieser seiner Übersetzung des Weiner-Spruchs weiterzudichten und mir einen Text zu schreiben, der von Macht und Mauern sowie deren Überwindung durch das Organische, Lebendige und Kreative, handelt.

Alle Aufführungen von Wien Flakturm Esterházy-Park

  • 07.01.2016 Amsterdam
  • 27.09.2015 Dubrovnik
  • 30.01.2015 Oxford
  • 10.05.2014 Gols
  • 08.05.2014 Wien
  • 08.04.2014 Nicosia
  • 27.02.2014 Jerusalem
  • 26.02.2014 Jerusalem
  • 07.11.2013 London
  • 26.07.2013 Derry
  • 24.06.2013 London